Heizölpreise – beim Heizölkauf Preisschwankungen ausnutzen

Die Bestellung von Heizöl ist für den Verbraucher angesichts der hohen Heizölpreise oftmals mit einem Aufstöhnen verbunden. Die Kosten für Öl haben sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. Über einen langen Zeitraum dachten viele, dieser Rohstoff sei unbegrenzt verfügbar und machten sich über Endlichkeit und eventuelle Preissteigerungen gar keine Gedanken. Es gab auch keinen Grund dazu:

Rund einhundert Jahre bis Anfang der 1970er bewegte sich der Preis in einem engen Korridor. Das erschreckte Erwachen kam dann 1973: Die erste Ölkrise, ausgelöst durch eine politisch motivierte Reduktion der Fördermengen durch arabische Staaten, hatte in den Industriestaaten Rezessionen zur Folge. Vor allem aufgrund der islamischen Revolution im Iran und dem folgenden Krieg mit dem Irak folgte ein neuerlicher starker Anstieg. In den 1980ern entspannte sich die Situation, seit Mitte der 1990er entwickelt sich der Preis wieder stark nach oben.

Das hat viele Gründe. Die erwähnte Endlichkeit des Öls ist einer davon. Es steht zwar auf absehbare Zeit genügend Öl zur Verfügung, die Erschließung neuer Quellen ist allerdings mit immer größeren Kosten verbunden. Hinzu kommen politische Unsicherheiten, insbesondere in den arabischen Staaten. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg ist schließlich die gewachsene Nachfrage nach Öl durch aufstrebende Länder. Wer mit Öl heizt, muss sich also weiterhin auf hohe Heizölpreise einstellen. Dass Heizöl jemals wieder einen so geringen Anteil an den Fixkosten wie vor fünfzig Jahren ausmacht, ist ausgeschlossen.

Dennoch gibt es erhebliche Schwankungen, mit denen auch künftig zu rechnen ist. Der Trend geht zwar langfristig nach oben, was aber nicht heißt, dass Heizöl dieses Jahr teurer sein muss als im letzten oder im aktuellen Monat mehr kostet als im vorherigen. Dies ist abhängig von der Preisbildung am Ölmarkt, welche u.a. durch Angebot und Nachfrage, dem Dollarkurs, sowie politische Ereignisse und Spekulation beeinflusst wird.

Es lohnt also, die Entwicklung der Heizölpreise zu beobachten und bestmöglich einen günstigen Moment zur Bestellung abpassen. Zudem sollte man Preise verschiedener Anbieter mithilfe eines Tarifrechners miteinander vergleichen: Da in der Regel große Mengen bestellt werden, manchmal sogar der Jahresvorrat, addieren sich schon kleine Unterschiede im Preis pro Liter zu beachtlichen Summen.

Z.b. hier lassen sich Heizölpreise aktuell vergleichen.

jetzt kommentieren? 11. August 2011

Spritpreise fallen

Der Dieselpreis ist im Wochenvergleich um 7,2 Cent auf 1,384 Euro/Liter gefallen, Super E10 um 6,2 Cent auf 1,522 Euro (ADAC)

jetzt kommentieren? 11. August 2011

Ölspekulation mit geringem Risiko

Der Ölpreis steigt und steigt. Zwar fiel die Notierung für das schwarze Gold – beispielsweise für die Sorte Brent – vom Hoch im Sommer 2008 von rund 150 bis auf etwa 40 Dollar je Barrel. Doch von diesem Tief kletterte der Kurs fast wieder auf das Allzeithoch zurück. Auf Sicht von zehn Jahren ist der Trend eindeutig. Seit 2001 hat sich der Preis für Brent-Öl vervierfacht. Wer auf einen weiter steigenden Preis setzen will, kann das mit der Öl-Protect-Anleihe (ISIN: DE000WLB3NV9) der West LB tun. Bei vollem Kapitalschutz zum Ende der Laufzeit (19. August 2016) partizipieren Anleger von Kurssteigerungen des jeweils nächstfälligen Futures auf Öl der Sorte Brent bis zu einem Anstieg von maximal 80 Prozent. Die Anleige kann bis zum 12. August gezeichnet werden. Ausgabeaufschlag: 1,5 Prozent.

jetzt kommentieren? 10. August 2011

E.on – 10.000 Jobs in Gefahr

Deutschlands größter Energiekonzern E.on (93 Mrd. Euro Umsatz) will offenbar weltweit bis zu 10.000 Jobs streichen, 1.800 davon in Deutschland. Vorstandschef Johannes Teyssen hat dem Aufsichtsrat einen entsprechenden Sanierungsplan vorgestellt.
Durch den Atomausstieg verliert E.on allein wegen zweier abgeschalteter Atommeiler täglich 2 Mio. Euro. Für die ursprüngliche Laufzeitverlängerung wurden teure Brennstäbe geordert, die nun wertlos sind. Der Gewinn soll im ersten Halbjahr um 40 % eingebrochen sein, laut “Süddeutsche Zeitung” belasten 45 Mrd. Euro Schulden das Unternehmen.

jetzt kommentieren? 09. August 2011

AKW Brokdorf abgeschaltet

Das Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein ist nach einem Zwischenfall abgeschaltet worden. Die Ursache sei noch ungeklärt, liege aber laut Betreiber E.on nicht im atomaren Teil der Anlage.

bisher 1 Kommentar 08. August 2011

Ölkonzerne profitieren von hohen Preisen

Exxon Mobil, Statoil und Shell steigern Gewinn kräftig – Die großen Ölkonzerne haben dank der hohen Energiepreise im abgelaufenen Quartal kräftig verdient. Der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil baute den Gewinn um 41 Prozent auf 10,7 Mrd. Dollar aus, Europas Branchenführer Shell verdoppelte ihn nahezu auf 8,7 Mrd. Dollar. Der norwegische Konzern Statoil konnte den Überschuss verneunfachen. Dem spanischen Ölkonzern Pepsol verhagelten dagegen Probleme in Argentinien und der Libyen-Konflikt die Bilanz: Der Gewinn sank um elf Prozent.

mehr lesen... jetzt kommentieren? 07. August 2011

So zockt die Schlüsseldienst-Mafia ab

Zurück aus dem Urlaub, werden auch dieses Jahr Tausende feststellen, dass sie ihren Haustürschlüssel verloren haben. Also muss ein Notdienst her. Doch welcher? “Fast alle arbeiten unseriös”, warnt Philipp Rössel vom Sparportal Geld.de, das die Branche getestet hat. Ergebnis: Es gibt eine regelrechte Mafia – sechs Prozent aller Schlüsseldienste vereinigen 67 Prozent aller Telefonbucheinträge. Dabei verfügen einzelne über bis zu 171 (!) Nummern. “Dadurch gaukeln sie dem Verbraucher Wettbewerb vor, der in Wahrheit nicht existiert”, sagt Rössel. Am teuersten sind Schlüsseldienste nach 18 Uhr übrigens in Flensburg (350 €), Langen (240 €) und Offenburg (230 €).

Eine einfache und gute Lösung wäre ein Schlüsselanhänger von CLAVISYS

 

bisher 2 Kommentare 16. Juli 2011

EnBW klagt

Der Energieversorger EnBW will gegen die Brennelementesteuer für Atomkraftwerke klagen. Das kündigte der Konzern an. Mit dem Abschluss der Revision im Kernkraftwerk Philippsburg wurden erstmals neue Brennelemente eingesetzt, die der Kernbrennstoffsteuerpflicht unterliegen.

 

jetzt kommentieren? 16. Juli 2011

Benzin 3,3 Cent teurer

Die Preise für Super E10 und Diesel sind im Vergleich zur letzten Woche um durchschnittlich 3,3 Cent gestiegen. Ein Grund ist laut ADAC die Euro-Schwäche im Vergleich zum Dollar.

 

jetzt kommentieren? 14. Juli 2011

Millionen für Kraftwerke

Im Zuge von Atomausstieg und Energiewende will die Bundesregierung neue fossile Kraftwerke mit Hunderten Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds fördern. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums an die Grünen hervor.

 

jetzt kommentieren? 14. Juli 2011

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