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Die Strompreise kennen in den letzten Jahren nur eine Richtung – und das ist aufwärts. Lag der Preis für eine Kilowattstunde im Jahr 2000 noch durchschnittlich bei 0,1394 Euro, so beläuft sich dieser 2011 schon auf 0,2495 Euro. Auch für nächstes Jahr ist keine Besserung in Sicht. So haben bereits jetzt 570 der insgesamt 971 Stromanbieter für die Monate Januar und Februar Preiserhöhungen von durchschnittlich 7 Prozent angekündigt.
Haushalte mit geringem Einkommen sind besonders betroffen
Einige Verbraucher müssen sogar mit Erhöhungen von bis zu 20 Prozent rechnen. Dies bedeutet besonders für Familien mit einem eher geringen Einkommen tiefe Einschnitte in das Haushaltsbudget.
Weniger Stromkosten durch Anbieterwechsel
Verbraucher müssen eine Erhöhung des Strompreises jedoch nicht zwangsläufig hinnehmen. Durch einen Wechsel des Anbieters sind Einsparungen von mehreren Hundert Euro pro Jahr möglich. Ob sich der Wechsel lohnt, lässt sich am besten mit einem Stromanbieter-Vergleich feststellen. Dieser lässt sich über das Internet schnell und einfach durchführen.
So funktioniert der Stromanbieter-Vergleich
Hierzu gibt man einfach seine Postleitzahl sowie den jährlichen Stromverbrauch in einen Stromrechner ein. Dieser ermittelt innerhalb von Sekunden die für die jeweilige Region günstigsten Anbieter. Aufgrund der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten lässt sich der passende Tarif für die eigenen Ansprüche finden. So lassen sich z.B die derzeit günstigsten Tarife für Ökostrom finden. Außerdem lässt sich auch z.B. angeben, ob ein Tarif mit Vorauszahlung oder ein Strompaket gewünscht wird. Von Stromtarifen mit Vorauszahlung raten Experten jedoch ab, da bei einer Insolvenz des Stromanbieters das Geld meist weg ist.
Wechsel kann direkt online erfolgen
Hat man mithilfe des Stromanbieter-Vergleich einen günstigeren Anbieter gefunden, lässt sich der Wechsel in der Regel direkt online ausfüllen. Hierzu wechselt man einfach auf die Webseite des gewünschten Anbieters und füllt dort den entsprechenden Auftrag aus.
Stromkunde wird von allen Formalitäten befreit.
Der neue Anbieter übernimmt sämtliche Formalitäten. Hierzu gehört beispielsweise auch die Kündigung des bestehenden Stromvertrages. Es besteht übrigens keine Gefahr, dass es bei einem Wechsel zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommt. Der regionale Grundversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu sorgen. Der Verbraucher selbst bekommt vom Wechsel nichts mit, außer dass die Rechnung künftig von einem anderen Anbieter kommt, und entsprechend günstiger ausfällt.
Martin Sohn
22. Dezember 2011
Der Energiekonzern E.on will in Deutschland rund 6000 Stellen streichen. U.a. sollen 3000 Beschäftigte in Vorruhestand gehen (“Rheinische Post”). Gestern Abend teilte E.on mit, dass der bereinigte Konzernüberschuss im laufenden Geschäftsjahr bei 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro liegen werde, nachdem zuletzt 2,1 bis 2,6 Milliarden Euro anvisiert waren.
15. Dezember 2011
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat die Verbraucher auf höhere Preise vorbereitet. Die Umstellung auf eine möglichst CO2-arme Produktion werde die Strompreise noch fast 20 Jahre steigen lassen (FTD).
14. Dezember 2011
Strom- und Gaskunden können laut Bundesnetzagentur innerhalb von drei Wochen ihren Energielieferanten wechseln. Grund u.a.: neue gesetzliche Vorgaben.
29. Oktober 2011
Die Umlage für erneuerbare Energien steigt 2012 nur leicht. Die von den Stromkunden zu bezahlende Abgabe klettert um 0,062 Cent auf 3,592 Cent.
15. Oktober 2011
Teurer Ausstieg: Der Abriss und die Entsorgung der 17 deutschen Atomkraftwerke wird die Betreiber mindestens 18 Milliarden Euro kosten. Das berichtete das “Handelsbaltt” unter Berufung auf eine Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Die Kosten könnten aber auch deutlich höher ausfallen.
30. September 2011
Gemäß BILD vom 24.09.2011 haben die vier großen deutschen Energiekonzerne RWE, Eon, Vattenfall und EnBW bis Ende 2011 stabile Strom- und Gaspreise zugesagt. RWE und Eon wollen die Preise auch über den Jahresbeginn 2012 hinaus unverändert lassen.
24. September 2011
Das Internet-Vergleichsportal Verivox wurde diese Woche in einem anonymen Brief beschuldigt, für die Weitergabe vertraulicher Preisinformationen anderer Stromanbieter Provisionen des inzwischen insolventen Anbieters TelDaFax kassiert zu haben. Die Reaktion von Verivox: “Wir arbeiten seit Monaten eng mit der Staatsanwaltschaft Frankfurt zusammen und sind zuversichtlich, die Person oder Institution ermitteln zu können, die diese unrichtigen Vorwürfe gegen uns erhebt”, so Unternehmenssprecherin Dagmar Ginzel zu BILD am SONNTAG. “Anschließend werden wir Schadenersatzansprüche geltend machen.”
18. September 2011
Deutschlands größter Energiekonzern E.on (93 Mrd. Euro Umsatz) will offenbar weltweit bis zu 10.000 Jobs streichen, 1.800 davon in Deutschland. Vorstandschef Johannes Teyssen hat dem Aufsichtsrat einen entsprechenden Sanierungsplan vorgestellt.
Durch den Atomausstieg verliert E.on allein wegen zweier abgeschalteter Atommeiler täglich 2 Mio. Euro. Für die ursprüngliche Laufzeitverlängerung wurden teure Brennstäbe geordert, die nun wertlos sind. Der Gewinn soll im ersten Halbjahr um 40 % eingebrochen sein, laut “Süddeutsche Zeitung” belasten 45 Mrd. Euro Schulden das Unternehmen.
09. August 2011
Neuer Schock für deutsche Gaskunden! 66 Gasversorger erhöhen im Juli und August ihre Tarife um durchschnittlich 10,5 %. (Info-Portal Check24.de). Für einen Vier-Personen-Haushalt mit jährlich 20.000 Kilowattstunden Verbrauch macht das Mehrkosten von 138 Euro im Jahr. In der Spitze steigen die Preise um 18,1 % oder 276 Euro im Jahr.
22. Juni 2011
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