Tagesarchiv für den 25. April 2012

Kinderversicherungen sind meistens überflüssig

Ob  Biene Maja Vorsorge, Kinderausbildungsversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung für Kinder oder wie  sich diese Versicherungsmodelle nennen, die meisten Versicherungsangebote für Kinder sind überflüssig und Eltern haben umsonst gezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt auch Michael Wortberg, Versicherungsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Eine Lebensversicherung bringt nur magere Renditen, eine Kinderausbildungsversicherung ist ebenfalls seit dem Wegfall der Steuerfreiheit ziemlich uninteressant. Noch überflüssiger ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Kinder brauchen eigentlich nur wenige Versicherungen. Eine Krankenversicherung und eine Haftpflichtversicherung sind ein Muss. Bei der Haftpflicht sind die Kinder meistens bei den Eltern mitversichert. Wer seine Kinder für den Todesfall eines Elternteils finanziell absichern will, kann eine Risikolebensversicherung abschließen. Der Bund der Versicherten  rät zum Abschluss solch einer Versicherung, wenn das Familieneinkommen damit für den schlimmsten Fall abgesichert werden soll. Für etwa 150,00 € im Jahr bekäme das Kind eine Summe von 150.000 € ausbezahlt. Vergleichende Angebote können bei www.franzleeb.de eingeholt werden.

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Mietkautionsbürgschaft als Zwischenlösung nutzen

Die Situation bei einem Umzug ist vielen Menschen bekannt: Häufig wird dieser aufgrund eines Jobwechsel vollzogen, oder aber um einer geänderten Lebenssituation gerecht zu werden. Ein Umzug ist teuer – wenn man nicht vieles selbst regelt und Freunde und Bekannte helfen. Eine finanzielle Belastung ist hierbei auch die doppelte Mietkaution, welche man in einem Zeitraum des Umzuges aufbringen muss, da die bisherige Mietkaution so lange nicht ausgelöst wird bis die Nebenkostenabrechnung vollzogen ist – dies kann bis zu einem Jahr dauern.

Bei einer Kaltmiete von 800€ und einer Kaution von 3 Monatskaltmieten muss man einen Betrag von 2400€ zur Seite legen, welche zunächst keinen Nutzen bringt. Gut angelegt kann dieser Zinsen bringen, in der Regel wird die Mietkaution jedoch auf schlecht verzinste Sparkonten gelegt.

Die Zwischenlösung

Eine Kaution muss nicht unbedingt als Barkaution oder in Form von einem Konto hinterlegt werden, es gibt ebenfalls die Möglichkeit diese als Tagesanleihe, Bausparvertrag, Mietkautionsdepot oder als Kautionsschutzbrief zu hinterlegen. Letzterer ist eine Versicherung, welche für die Kautionssumme bürgt – man zahlt lediglich einen geringen Betrag an die Versicherung. Es gibt hierfür unterschiedliche Anbieter, welche als Funk und Fernsehen teilweise bekannt sind. Die SWK Bank ist derzeit ein relativ günstiger Anbieter im Bereich Mietkautionsbürgschaften.

Umschichtung macht Sinn

Hat man einmal den Umzug vollbracht und die Mietkaution der bisherigen Wohnung wieder ausgezahlt bekommen, so macht es Sinn den Kautionsschutzbrief zu kündigen und die Kaution wieder auf herkömmliche Weise verzinst angelegt zu hinterlegen. Eine Umschichtung sollte keine Probleme verursachen und ist bei Vermietern auch gerne gesehen – da dieser somit erfährt dass der Mieter die nötige Liquidität aufweist die Kaution zu hinterlegen.

Vergleichen lohnt sich

Je nach Anwendungsgebiet (Privat, Gewerblich, Student, Freiberuflich) macht ein Vergleich der jeweiligen Angebote durchaus Sinn um die besten Konditionen zu erhalten. Mehr Informationen und einen Vergleichsrechner findet man auf mietkautionskonto.info

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