Heizölpreise – beim Heizölkauf Preisschwankungen ausnutzen

11.August 2011

Die Bestellung von Heizöl ist für den Verbraucher angesichts der hohen Heizölpreise oftmals mit einem Aufstöhnen verbunden. Die Kosten für Öl haben sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. Über einen langen Zeitraum dachten viele, dieser Rohstoff sei unbegrenzt verfügbar und machten sich über Endlichkeit und eventuelle Preissteigerungen gar keine Gedanken. Es gab auch keinen Grund dazu:

Rund einhundert Jahre bis Anfang der 1970er bewegte sich der Preis in einem engen Korridor. Das erschreckte Erwachen kam dann 1973: Die erste Ölkrise, ausgelöst durch eine politisch motivierte Reduktion der Fördermengen durch arabische Staaten, hatte in den Industriestaaten Rezessionen zur Folge. Vor allem aufgrund der islamischen Revolution im Iran und dem folgenden Krieg mit dem Irak folgte ein neuerlicher starker Anstieg. In den 1980ern entspannte sich die Situation, seit Mitte der 1990er entwickelt sich der Preis wieder stark nach oben.

Das hat viele Gründe. Die erwähnte Endlichkeit des Öls ist einer davon. Es steht zwar auf absehbare Zeit genügend Öl zur Verfügung, die Erschließung neuer Quellen ist allerdings mit immer größeren Kosten verbunden. Hinzu kommen politische Unsicherheiten, insbesondere in den arabischen Staaten. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg ist schließlich die gewachsene Nachfrage nach Öl durch aufstrebende Länder. Wer mit Öl heizt, muss sich also weiterhin auf hohe Heizölpreise einstellen. Dass Heizöl jemals wieder einen so geringen Anteil an den Fixkosten wie vor fünfzig Jahren ausmacht, ist ausgeschlossen.

Dennoch gibt es erhebliche Schwankungen, mit denen auch künftig zu rechnen ist. Der Trend geht zwar langfristig nach oben, was aber nicht heißt, dass Heizöl dieses Jahr teurer sein muss als im letzten oder im aktuellen Monat mehr kostet als im vorherigen. Dies ist abhängig von der Preisbildung am Ölmarkt, welche u.a. durch Angebot und Nachfrage, dem Dollarkurs, sowie politische Ereignisse und Spekulation beeinflusst wird.

Es lohnt also, die Entwicklung der Heizölpreise zu beobachten und bestmöglich einen günstigen Moment zur Bestellung abpassen. Zudem sollte man Preise verschiedener Anbieter mithilfe eines Tarifrechners miteinander vergleichen: Da in der Regel große Mengen bestellt werden, manchmal sogar der Jahresvorrat, addieren sich schon kleine Unterschiede im Preis pro Liter zu beachtlichen Summen.

Z.b. hier lassen sich Heizölpreise aktuell vergleichen.

Artikel gespeichert unter: HeizoelPool

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