Shell stoppt Öl-Leck
Das Öl-Leck an der beschädigten Förderplattform in der Nordsee ist laut Shell gestopft. Mehr als 200 Tonnen Öl waren ausgelaufen.
jetzt kommentieren? 20. August 2011
Das Öl-Leck an der beschädigten Förderplattform in der Nordsee ist laut Shell gestopft. Mehr als 200 Tonnen Öl waren ausgelaufen.
jetzt kommentieren? 20. August 2011
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Juli 2,4 % über Vorjahr (Juni: +2,3 %), meldet das Statistische Bundesamt.
jetzt kommentieren? 12. August 2011
Zur Absicherung ihrer Ansprüche verlangen die meisten Vermieter bei Anmietung einer Wohnung eine Kaution. Das bedeutet für viele Mieter einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand, gerade wenn die Mietkaution vom alten Vermieter noch nicht zurückgezahlt wurde.
Da eine Kautionszahlung meist zwei oder drei Monatsmieten beträgt, wird das Budget vieler Mieter bei einem Umzug stark strapaziert. Zumal noch weitere Kosten, wie z.B. Maklerkosten, Umzugstransport oder Renovierungsarbeiten hinzukommen.
Hier können Mieter vom Abschluss einer Mietkautionsversicherung profitieren.
Die Bezeichnung als Versicherung trifft das Wesen der Mietkautionsversicherung eigentlich nicht richtig. Der Begriff stammt eher aus der Umgangssprache. Genau genommen handelt es sich um eine Mietkautionsbürgschaft. Darunter versteht man ein gesetzlich zugelassenes Produkt, das durch die Versicherungsgesellschaften und Banken angeboten wird.
Anstatt bei einem Vermieter Bargeld zu hinterlegen, schließt der Mieter einen Vertrag über die gewünschte Summe ab. In diesem Vertrag verbürgt sich die Mietkautionsversicherung, diesen Betrag zu bezahlen, wenn es nach den Bedingungen des Mietvertrages zur Inanspruchnahme der Kautionssumme kommen sollte.
Es wird also auch bei der Versicherung keinerlei Geld hinterlegt. Für die Bürgschaft zahlt der Versicherungsnehmer einen kleinen prozentualen Anteil als Versicherungsprämie an den Versicherungsgeber. Als Mietkaution dient dann eine Bürgschaftsurkunde, die dem Vermieter zum Verbleib überreicht wird.
Für den Mieter hat die Mietkautionsversicherung den Vorteil der Liquidität für seinen Umzug. Erspartes muss nicht angegriffen werden, die Kreditlinie wird geschont. Für den Vermieter ergibt sich ebenfalls ein Vorteil. Er muss sich nicht um die gesetzlich vorgeschriebene sichere Anlage der Mietkaution kümmern. In seinen Unterlagen muss er lediglich die Urkunde über die Bürgschaft abheften.
Ein gesetzlicher Anspruch auf Akzeptanz der Mietkautionsversicherung besteht nicht. Der Vermieter muss daher sein Einverständnis zur Abwicklung der Mietkaution auf Basis einer Versicherung geben. Einige Vermieter haben lieber das Geld in eigener Verwaltung, weil sie Schwierigkeiten bei der Auszahlung der Kautionssumme mit der Bank oder Versicherung befürchten. Die Praxis zeigt jedoch, dass diese Befürchtungen unbegründet sind. Die Mietkautionsversicherung zahlt das Geld i.d.R. schnell und problemlos aus.
bisher 2 Kommentare 11. August 2011
Die Bestellung von Heizöl ist für den Verbraucher angesichts der hohen Heizölpreise oftmals mit einem Aufstöhnen verbunden. Die Kosten für Öl haben sich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. Über einen langen Zeitraum dachten viele, dieser Rohstoff sei unbegrenzt verfügbar und machten sich über Endlichkeit und eventuelle Preissteigerungen gar keine Gedanken. Es gab auch keinen Grund dazu:
Erste Ölkrise lässt Preise ansteigen
Rund einhundert Jahre bis Anfang der 1970er bewegte sich der Preis in einem engen Korridor. Das erschreckte Erwachen kam dann 1973: Die erste Ölkrise, ausgelöst durch eine politisch motivierte Reduktion der Fördermengen durch arabische Staaten, hatte in den Industriestaaten Rezessionen zur Folge. Vor allem aufgrund der islamischen Revolution im Iran und dem folgenden Krieg mit dem Irak folgte ein neuerlicher starker Anstieg. In den 1980ern entspannte sich die Situation, seit Mitte der 1990er entwickelt sich der Preis wieder stark nach oben.
Erschließung von Heizölvorkommen wird immer schwieriger
Das hat viele Gründe. Die erwähnte Endlichkeit des Öls ist einer davon. Es steht zwar auf absehbare Zeit genügend Öl zur Verfügung, die Erschließung neuer Quellen ist allerdings mit immer größeren Kosten verbunden. Hinzu kommen politische Unsicherheiten, insbesondere in den arabischen Staaten. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg ist schließlich die gewachsene Nachfrage nach Öl durch aufstrebende Länder. Wer mit Öl heizt, muss sich also weiterhin auf hohe Heizölpreise einstellen. Dass Heizöl jemals wieder einen so geringen Anteil an den Fixkosten wie vor fünfzig Jahren ausmacht, ist ausgeschlossen.
Viele Faktoren beeinflussen den Preis
Dennoch gibt es erhebliche Schwankungen, mit denen auch künftig zu rechnen ist. Der Trend geht zwar langfristig nach oben, was aber nicht heißt, dass Heizöl dieses Jahr teurer sein muss als im letzten oder im aktuellen Monat mehr kostet als im vorherigen. Dies ist abhängig von der Preisbildung am Ölmarkt, welche u.a. durch Angebot und Nachfrage, dem Dollarkurs, sowie politische Ereignisse und Spekulation beeinflusst wird.
Heizölkunden sollten vor der Bestellung Händlerpreise vergleichen
Es lohnt also, die Entwicklung der Heizölpreise zu beobachten und bestmöglich einen günstigen Moment zur Bestellung abpassen. Zudem sollte man Preise verschiedener Anbieter mithilfe eines Tarifrechners miteinander vergleichen: Da in der Regel große Mengen bestellt werden, manchmal sogar der Jahresvorrat, addieren sich schon kleine Unterschiede im Preis pro Liter zu beachtlichen Summen.
Über das Internet die Preise stets im Blick behalten
Um die Heizölpreise stets im Blick zu behalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Verbraucher sollten dazu auf möglichst aktuelle Quellen zurückgreifen, da sich der Preis für Heizöl an den Handelsbörsen bildet, und somit täglich ändert. Wer den Heizölpreis in seiner Region täglich aktuell abrufen möchte, kann z.B. auf folgender Webseite seinen Bedarf sowie die PLZ eingeben: http://www.heizoelpreise24.net/preise-aktuell/.
jetzt kommentieren? 11. August 2011
Der Dieselpreis ist im Wochenvergleich um 7,2 Cent auf 1,384 Euro/Liter gefallen, Super E10 um 6,2 Cent auf 1,522 Euro (ADAC)
jetzt kommentieren? 11. August 2011
Der Ölpreis steigt und steigt. Zwar fiel die Notierung für das schwarze Gold – beispielsweise für die Sorte Brent – vom Hoch im Sommer 2008 von rund 150 bis auf etwa 40 Dollar je Barrel. Doch von diesem Tief kletterte der Kurs fast wieder auf das Allzeithoch zurück. Auf Sicht von zehn Jahren ist der Trend eindeutig. Seit 2001 hat sich der Preis für Brent-Öl vervierfacht. Wer auf einen weiter steigenden Preis setzen will, kann das mit der Öl-Protect-Anleihe (ISIN: DE000WLB3NV9) der West LB tun. Bei vollem Kapitalschutz zum Ende der Laufzeit (19. August 2016) partizipieren Anleger von Kurssteigerungen des jeweils nächstfälligen Futures auf Öl der Sorte Brent bis zu einem Anstieg von maximal 80 Prozent. Die Anleige kann bis zum 12. August gezeichnet werden. Ausgabeaufschlag: 1,5 Prozent.
jetzt kommentieren? 10. August 2011
Deutschlands größter Energiekonzern E.on (93 Mrd. Euro Umsatz) will offenbar weltweit bis zu 10.000 Jobs streichen, 1.800 davon in Deutschland. Vorstandschef Johannes Teyssen hat dem Aufsichtsrat einen entsprechenden Sanierungsplan vorgestellt.
Durch den Atomausstieg verliert E.on allein wegen zweier abgeschalteter Atommeiler täglich 2 Mio. Euro. Für die ursprüngliche Laufzeitverlängerung wurden teure Brennstäbe geordert, die nun wertlos sind. Der Gewinn soll im ersten Halbjahr um 40 % eingebrochen sein, laut “Süddeutsche Zeitung” belasten 45 Mrd. Euro Schulden das Unternehmen.
jetzt kommentieren? 09. August 2011
Das Atomkraftwerk Brokdorf in Schleswig-Holstein ist nach einem Zwischenfall abgeschaltet worden. Die Ursache sei noch ungeklärt, liege aber laut Betreiber E.on nicht im atomaren Teil der Anlage.
bisher 1 Kommentar 08. August 2011
Exxon Mobil, Statoil und Shell steigern Gewinn kräftig – Die großen Ölkonzerne haben dank der hohen Energiepreise im abgelaufenen Quartal kräftig verdient. Der weltgrößte Ölkonzern Exxon Mobil baute den Gewinn um 41 Prozent auf 10,7 Mrd. Dollar aus, Europas Branchenführer Shell verdoppelte ihn nahezu auf 8,7 Mrd. Dollar. Der norwegische Konzern Statoil konnte den Überschuss verneunfachen. Dem spanischen Ölkonzern Pepsol verhagelten dagegen Probleme in Argentinien und der Libyen-Konflikt die Bilanz: Der Gewinn sank um elf Prozent.
mehr lesen... jetzt kommentieren? 07. August 2011
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