Mitmachen – beim “Volksaufbegehren” für billigen Strom
15.Januar 2008
Handeln statt jammern, lautet die Devise. Wer etwas gegen die hohen Strompreise unternehmen möchte, bekommt jetzt die Chance dazu. Der Stromverbraucherpool braucht Ihre Stimme.
München, 14.01.2008 – Herbert Frey, Initiator des Stromverbraucherpools: „Trotz steigender Strompreise ist Energiepolitik immer noch kein Thema, mit dem sich Politiker gerne abgeben. Keine Partei nimmt sich dieses Themas im Wahlkampf an.
Stattdessen wird lieber über jugendliche Straftäter diskutiert. Wenn Sie also möchten, dass jemand das Energiepreisproblem für Sie löst, dann geben Sie Ihre Stimme dem Stromverbraucherpool. Hier haben die Konsumenten eine Möglichkeit, selbst etwas gegen die steigenden Strompreise zu unternehmen. Dazu müssen sie sich nur auf www.stromverbraucherpool.de registrieren.
Das Strompooling-Prinzip ist einfach und wird von Industrieunternehmen seit Jahren genutzt, um günstigere Stromtarife zu erzielen. Jetzt bekommen auch private Endverbraucher die Chance, sich über den Stromverbraucherpool zu organisieren und so die Macht der Nachfrage zu nutzen. Denn gemeinsam wird bei der Bestellung ein größeres Abnahmevolumen erreicht, das einen günstigeren und transparenten Tarif möglich macht. Je mehr Leute teilnehmen, umso besser werden die Konditionen.
Am 1. Februar 2008 wird der erste Stromverbraucherpool in Deutschland realisiert. Der Countdown läuft also bereits. Alle, die sich bis dahin registriert haben, erhalten dann ein Angebot für günstigen Poolstrom.
Anmeldung und Teilnahme sind kostenlos und unverbindlich. Die erhobenen Daten werden zu keinen anderen als den angegebenen Zwecken verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.
Jetzt liegt es an den Verbrauchern, diese Chance zu nutzen und Bewegung in den Strommarkt zu bringen.
Artikel gespeichert unter: Ich-will-wechseln,StromverbraucherPool,Verbraucherschutz




bisher 2 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben
1. admin | 15.Januar 2008 at 11:19
Kann mir jemand erklären, warum die Politiker dieses Thema nicht ernsthaft anpacken und den Verbrauchern – ihren Wählern – helfen, sich zu organisieren?
2. Freigeist | 15.Januar 2008 at 12:44
Einmal ganz ehrlich: ich glaube, dass hier die Lobby der großen Konzerne und das wiederholte Versprechen einer nachhaltigen Reinvestition (sprich Arbeitsplätze im Umfeld der Energiewirtschaft zu halten bzw. zu schaffen) zu dieser ungewöhnlichen, konzertierten Stillhalteaktion führen.
Nachdem sich einige Politiker im vergangenen November-Dezember empört aus dem Fenster gelehnt haben, hatte man den Eindruck, auch unsere Volksvertreter hätten es begriffen. Traurig bleibt, dass die Mächtigen ein so leichtes Spiel haben, das Volk mit “Etikettenschwindel“ immer wieder neu vorzuführen.
Die Macht der Nachfrage zu nutzen bedeutet auch, dass wahre Demokratie gelebt wird. Wer hier nach günstiger ruft, tut dies nicht alleine des Preises wegen, sondern vor allem auch, um aktiv zu zeigen, dass man mit den jetzigen Bedingungen – ökonomisch wie ökologisch – nicht zufrieden ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit Angst davor hat, dass eines Abends die TV-Unterhaltung ausbleibt und wir gar im Dunkeln sitzen?
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